Frauenarztpraxis Musberg

Dr. med. Anja Bock-Skupin & Dr. med. Ulrike Daferner-Frisch (angest. FÄ)

Eileiterdurchgängigkeitsüberprüfung

Es gibt verschiedene Methoden, die Durchgängigkeit der Eileiter zu prüfen.

Zum einen gibt es die Möglichkeit eine Bauchspiegelung durchzuführen. Dabei wird mit Hilfe eines Katheters farbige Flüssigkeit über die Gebärmutter in die Eileiter gespritzt wird, die anschließend in die freie Bauchhöhle gelangt. Den Austritt der farbigen Flüssigkeit aus den Eileitern in die Bauchhöhle kann auf einem Monitor verfolgt werden. Der Eingriff wird in der Regel ambulant in Vollnarkose durchgeführt, d.h. Sie können am Abend des Eingriffs wieder die Klinik verlassen. Eine Bauchspiegelung mit Eileiterdurchgängigkeitsprüfung (Chromopertubation) erlaubt zusätzlich zur Durchgängigkeitsüberprüfung den Gesamtzustand des kleinen Beckens zu beurteilen und ist deswegen besonders Patientinnen mit Voroperationen oder nach Unterleibsentzündungen zu empfehlen.

Wir bieten Ihnen die geringste körperlich belastende Möglichkeit die Eileiterdurchgängigkeit zu überprüfen an;  die sogenannte Hysterosalpingosonographie.  Da die Eileiter sich im Ultraschall nicht darstellen lassen, wird hierbei eine harmlose Lösung (ähnlich künstlicher Tränenflüssigkeit), die sich unter Ultraschall darstellen lässt, über einen dünnen Plastikkatheter in die Gebärmutter und in die Eileiter gespritzt, um die Durchgängigkeit zu überprüfen. Hierbei ist keine Narkose notwendig. Diese Untersuchung ist vor allem für Patientinnen ohne gynäkologische Vorerkrankungen geeignet.

Welche Methode für Sie geeignet ist, klären wir gern mit Ihnen in einem ausführlichen Beratungsgespräch.