Frauenarztpraxis Musberg

Dr. med. Anja Bock-Skupin & Dr. med. Ulrike Daferner-Frisch (angest. FÄ)

Hormonelle Verhütung

Antibabypille (Ovulationshemmer)
Die Pille hemmt den Eisprung und ist bei regelmässiger Einnahme ein sehr sicheres Verhütungsmittel. Ausserdem können bestimmte Pillen positive Auswirkungen auf z.B. schmerzhafte oder starke Blutungen sowie einen positiven Effekt auf die Haut nehmen. Seltene Nebenwirkungen sind u.a. das Auftreten von Kopfschmerzen, Gewichtszunahme oder Thrombosen. Es gibt  auch östrogenfreie Präparate, die auch in der Stillzeit eingenommen werden können.

Verhütungsring
Der Verhütungsring ist ein flexibler Kunststoffring, den man selbst in die Scheide einführt und der dort 3 Wochen belassen wird. Der Ring gibt in konstant geringen Mengen Hormone ab und sorgt ähnlich wie die Pille für das Ausbleiben des Eisprungs. Nach Entfernung des Ringes kommt es während der einwöchigen Pause zu einer Blutung. Die Sicherheit der Verhütung ist wie bei der Pille hoch, die möglichen Nebenwirkungen ähnlich. Es muss jedoch nicht an die tägliche Einnahme gedacht werden.

Verhütungsstäbchen
Das Hormonimplantat ist ein kleines flexibles Kunststoffstäbchen, das auf der Innenseite des Oberarms direkt unter der Haut eingesetzt wird. Dieser kleine Eingriff wird ambulant mit einer lokalen Betäubung in der Praxis durchgeführt. Das enthaltene Hormon ist ein Gestagen und wird über 3 Jahre konstant in den Körper abgegeben. Das Implantat bietet ebenfalls einen sehr sicheren Verhütungsschutz. Während der Liegezeit kann es zu Zwischenblutungen kommen; der Zyklus ist nicht mehr regelmässig und die Periodenblutung kann auch ganz ausbleiben.

3-Monats-Spritze
Durch eine Spritze, welche lediglich 4x im Jahr in der Praxis verabreicht wird, sind Sie befreit von der täglichen Pilleneinnahme. Diese Verhütungsmethode eignet sich insbesondere für Frauen in der Stillzeit und bei Östrogenunverträglichkeit.